Der Nutzen von Fairness

Der Nutzen von Fairness

Zunächst einmal ist es wichtig festzuhalten: Fairness ist uns Menschen keineswegs egal. Wir wünschen uns einen fairen Umgang miteinander (Ergebnisse des Fairness-Barometers 2011 der Fairness-Stiftung Frankfurt).

83 Prozent der Befragten sagen, dass ihnen Fairness im Unternehmen sehr wichtig ist. Ob Sie sich also fair oder unfair verhalten, spielt für die Menschen in Ihrem Umfeld eine große Rolle, auch wenn Ihnen das vielleicht nicht immer ehrlich ins Gesicht gesagt wird.

Ein Mensch, der sich fair verhält, handelt auch nicht gegen seine Natur, ganz im Gegenteil. Wie u. a. die Forschungen des Verhaltensökonomen Prof. Dr. Ernst Fehr gezeigt haben, ist Fairness das natürliche Verhalten des Menschen. Wir wissen heute, dass Kinder ihren Sinn für Fairness im Alter zwischen drei und acht Jahren entwickeln und dann ein ausgeprägtes Gespür für Gerechtigkeit besitzen. Sich diesem Gespür entsprechend zu verhalten, entspricht uns Menschen … und tut uns gut! Das gilt auch für Menschen, die in einem harten ökonomischen Umfeld erfolgreich sein wollen.

Weltweite Forschungen zeigen nämlich deutlich, dass Fairness auch im beruflichen und wirtschaftlichen Umfeld kein »nice to have« ist, sondern ein wichtiger Erfolgsfaktor. Die positiven Auswirkungen von Fairness können so zusammengefasst werden:

Die Wahrnehmung von echter Fairness:

  • führt zu einem positiven Arbeitsklima, das durch Vertrauen, Loyalität, Motivation, Leis­tungsbereitschaft und Zufriedenheit geprägt ist.
  • erhöht die Identifikation mit dem Unternehmen. Die Bereit­schaft wächst, das Unternehmen und die Führungskräfte aktiv zu unter­stützen.
  • Stärkt die Innovationskraft und – bereitschaft der Mitarbeiter
  • vergrößert die Legitimation der Führung und der Führungskräfte in einer Organisation. Entscheidungen und Regeln werden schneller und besser akzeptiert, persönliche Interessen und Bedürfnisse eher untergeordnet.
  • erhöht die Bereitschaft, gerade auch unerwünschte bzw. nachteilige Er­gebnisse zu unterstützen (dies gilt z.B. bei negativen Entscheidungen, Ablehnungen, Kündi­gungen).
  • Last, but not least: Sich fair zu verhalten, tut uns selbst gut. Wir fühlen uns wohler und zufriedener (nachzulesen u.a. im Fairnessreport 2009/2010 der Fairness Stiftung Frankfurt).

Diese Aussagen sind keine Wunschgedanken, sondern es gibt Belege für die Bedeutung und die positiven Auswirkungen von Fairness, Wertschätzung und Kooperation im weiteren Sinne.

Wenn Sie hier tiefer einsteigen wollen, schauen Sie sich gerne die folgenden Belege an.

Literaturquellen zu den Folgen von Fairness und Unfairness

 

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